Der Filderdialog: die Bahn bestimmt – bleiben die Bürger auf der Strecke?
Einladung zur Pressekonferenz
Am Freitag, den 23. März 2012 um 11 Uhr
Der Filderdialog: die Bahn bestimmt – bleiben die Bürger auf der Strecke?
Die Schutzgemeinschaft Filder (SGF) fordert seit geraumer Zeit, auf den Fildern die Chance zu nutzen, vor dem Planfeststellungsverfahren einen Faktencheck durchzuführen und die Bürger „in Augenhöhe“ in einen ergebnisoffenen Dialog in die Planungen auf den Fildern einzubeziehen. Jahrzehntelang hat die Schutzgemeinschaft in vielen Planungsaus-einandersetzungen auf den Fildern die verschiedenen Kräfte der Bürgerschaft gebündelt und Erfahrungen gesammelt. Was nun von Bahn und Politik den Bürgern auf den Fildern vorgesetzt werden soll, erfüllt laut SGF die Anforderungen eines echten Bürgerdialogs bei weitem nicht. Bisher ist noch nicht einmal geklärt, wer mitmachen „darf“, es wurden allerdings bereits vage Formulierungen gefunden, was alles nicht besprochen werden soll.
An der Pressekonferenz nehmen teil:
Steffen Siegel, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder, erklärt, welche Kriterien einen echten Filderdialog ausmachen würden, welche Forderungen an den Ablauf und die Inhalte
gestellt werden müssen und warum der sogenannte Filderdialog in der jetzt bekannten Form weit hinter die Geißlersche Schlichtung zurückfällt. Er wird zudem eine bürgerfreundliche Nahverkehrslösung als Alternative zur DB-Trassenplanung skizzieren.
Helmut Gehrung, Plieninger Landwirt, wehrt sich gegen das Vorgehen der Bahn und gegen den weiteren Landverbrauch durch S-21.
Claudia Moosmann, Vertreterin von Lebenswertes LE, begründet den Widerstand gegen die DB-Planung aus Leinfelden-Echterdinger Sicht.
Reinhard König vom „Bündnis Filderbahnhof Vaihingen“ erklärt, warum eine Aufwertung des Vaihinger Bahnhofs für die Filderpläne wichtig ist.
Mit bestem Gruß,
Gabi Visintin, Öffentlichkeitsreferentin der Schutzgemeinschaft Filder e.V.
Von: Gabi Visintin

