Sonntag, 25. Juli 04

Presseerkl�rung der f�nf verbliebenen klagenden Landwirte

Nach dem Schlag der letzten Woche - bedanken wir uns ganz herzlich bei den f�nf klagenden Bauern, die dem Druck standhalten, der durch die Erpressungsstrategie eine Riesendimension angenommen hat!!

 

Weiter unten zu lesen: die Pressemitteilung unserer 5 Vork�mpfer, die bereits in den STN, STZ zitiert und in der Esslinger Zeitung im gesamten Wortlaut abgedruckt wurde. Sie wird morgen wohl im gesamten als Leserbrief in der Filderzeitung gedruckt.

 

Der Entscheid der Mannheimer Richter wird Anfang dieser Woche erwartet. Wir leben zwischen Hoffen und Bangen.
Da die Mannheimer bereits sagten, dass ihre Entscheidung richtungsweisend f�r das Hauptsacheverfahren ist, w�rde ein Gewinn unserer Seits, m.E. ein Ende der Messe bedeuten.
Wenn wir verlieren, gibt es den Trost, dass wir dann sofort einen Eilantrag auf aufschiebende Wirkung unserer Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe stellen k�nnen und werden.

 

Behaltet den Mut! Wir haben noch gute Chancen - und solange k�mpfen wir!

 

Die Filder leben lassen!
Gabi Visintin

 

Landwirte
Fritz Auch-Schwarz, Uwe Beck, Hans Bayha,
Karl Kizele, Martin Sch�fer

Fritz Auch-Schwarz
Hofstetten 2/1
70771 Leinf.-Echterdingen
Tel. 0177/2621 776

 

Echterdingen, den 23.7.04

 

 

 

Pressemitteilung der f�nf gegen die Neue Messe klagenden Landwirte

 

Nachdem wir uns von dem Schock, den uns unser ehemaliger Mitstreiter Walter St�bler versetzt hat, nun langsam erholen, sehen wir uns gezwungen doch einige Punkte in der
�ffentlichkeit richtig zu stellen:

 

Keiner der Unterzeichner wusste von den Verhandlungen die Herr St�bler mit der Land-siedlung f�hrte! Dies ist umso frustrierender f�r uns, da er immer derjenige war, der sich als Sprecher unserer
Gruppe in den Vordergrund gedr�ngt hat und intern immer wieder die Einheit beschworen hat und uns das Versprechen abgenommen hat, dass keiner Verhandlungen aufnimmt, ohne
die anderen dar�ber zu informieren!! Wenn nun Walter St�bler genau das Gegenteil gemacht hat, was er uns jahrelang gepredigt hat, ist dies seine Entscheidung, die er auch
selbst zu verantworten hat. Wir k�nnen es aber nicht unwidersprochen stehen lassen, wenn er nun versucht, sich als M�rtyrer oder gar Opfer darzustellen, der den Echterdinger Kollegen einen Dienst
erweisen wollte.

 

Denn:



  1. War der Hof, den Walter St�bler nun erworben hat, allen zum Kauf angeboten und er wusste genau, dass keiner von uns Interesse daran hatte.

  2. War allen klar, dass nach einem eventuellen Scheitern vor Gericht, Gespr�che mit der Landsiedlung notwendig werden w�rden, wie die Existenzvernichtung abgewendet
    werden k�nnte.

  3. War die pers�nliche Betroffenheit von Walter St�bler nicht die gr��te innerhalb der Kl�ger.

  4. Wir nehmen sehr entt�uscht zur Kenntnis, dass gerade Walter St�bler, dem Druck, der auf uns allen lastet, nicht Stand gehalten hat.

  5. Wir sind schockiert �ber die Art und Weise seines Vorgehens, kurz vor dem vermutlich richtungsweisenden Urteil.

 

Wir w�nschen ihm in seiner neuen Heimat viel Erfolg, erwarten aber gleichzeitig von ihm, dass er sich aus der Diskussion auf den Fildern unverz�glich ausklinkt, da unser Vertrauen in ihn nachhaltig zerst�rt ist.

 

Fritz Auch-Schwarz
Hans Bayha
Uwe Beck
Karl Kizele
Martin Sch�fer
 

Von: Gabi Visintin

 

50 Jahre und kein bisschen leiser!